Nach der Brandstiftung: Wir bitten um Unterstützung.

Am 27.09.2022 brannte es in der Habersaathstraße 46. Es wird von Brandstiftung ausgegangen. Es kam zu vielen Schäden im Flur und in einzelnen Räumen durch die Ruß-Entwicklung. Daher bitten wir – FLINTA’s und Schneckengang – um die Unterstützung der neuen Bewohner:innen bei den Aufräum- und Renovierungsarbeiten in der HA46.

⚠️Die Reinigungsarbeiten wurden erfolgreich begonnen, jedoch brauchen wir etwas Hilfe und Material:

  • Wandfarbe
  • Pinsel/Rollen
  • Reinigungsutensilien
  • Desinfektionsmittel
  • Putzhandschuhe
  • Pflaster
  • Besen
  • FFP2/Atemschutzmasken

✊ Für Solidarität & Selbstverantwortung!

Solidarität mit den betroffenen neuen Bewohner*innen des Brandes in der HA46!

Am #b2709 27.09.22 gegen 03:30 Uhr kam es in der #Habersaathstraße zu einem Brand vor einer Kellertür. Die Ursache ist derzeit nicht bekannt, vermeintlich wurde ein Koffer in Brand gesetzt.

Das Gebäude ist von ehemals #Obdachlosen besetzt und Alt-Mietern bewohnt. Es gibt Streit mit dem Eigentümer und dem Bezirk. Erste Erkenntnisse deuten auf #Brandstiftung hin.

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Gewalt gegen wohnungslose Flinta* und warum es selbstverwaltete Schutzräume braucht.

Trigger Warnung: (sexualisierte) Gewalt

Anmerkung: In vielen Statistiken wird lediglich in binäre Geschlechter unterteilt weshalb in den hier erwähnten Statistiken nur von Frauen gesprochen wird. Es ist jedoch nicht davon auszugehen dass die Erfahrungen von wohnungslosen Flinta* Personen sich positiv von denen der Cis-Frauen unterscheidet.

-Laut letztem Statistikbericht 2018 der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe e.V. waren in Deutschland im Jahr 2018 ca. 678.000 Menschen wohnungslos.
Die große Mehrheit (73 %) der wohnungslosen Menschen ist männlich, während der Anteil wohnungsloser Frauen für das Jahr 2016 auf 27 % geschätzt wurde. (Es existiert keine explizite Zahl für Wohnungslose Flinta*Personen)Die Dunkelziffer wohnungsloser Frauen ist aber höher als die Dunkelziffer wohnungsloser Männer. Die Gründe hierfür sind vielseitig z.B fehlende spezifische Hilfsangebote sowie der Tatsache dass manche Frauen Zwangspartnerschaften eingehen in denen sie u.a. sexuell ausgebeutet werden.

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Kurzbericht Straßenfest Habersaath 10.09 – Selforganization Now

Wir, die selbstorganisierten neuen Bewohner*innen der Habersaathstraße, haben uns am 10.09.22 zwischen 15 bis fast 20 Uhr den Raum vor dem Flinta*-Haus genommen und unseren Stand aufgebaut.

Wir informierten zum aktuellen Stand, wie die Vermeidung von Gewalt an FLINTA*-Personen und Selbstverwaltung zusammenhängen und anderen selbstverwalteten Projekten in denen ehemals Obdachlose, Wohnungslose und prekär Untergebrachte leben und lebten.

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[BERLIN] Alle Zusammen gegen Sexismus und Misogynie. Antifeministische Täter und Täterschützer raus aus unseren Strukturen!


Quelle/Source: https://de.indymedia.org/node/221460

(— english translation below —)

Zuletzt kam es vermehrt zu Vorfällen, bei denen sich nach Outings von Tätern sexualisierter und/oder psychischer Gewalt antifeministische Männerbünde gebildet haben. Als schützendes Umfeld von Tätern versuchen sie, Betroffene und Unterstützer:innen zu silencen. Um dies zu erreichen, werden öffentlich (Fake-)Informationen über Betroffene und Unterstützer:innen verbreitet. Zudem veröffentlichen diese antifeministischen Männerbünde auch bewusst sensible und personenbezogene Informationen über feministische Aktivist:innen. Sie arbeiten damit den Repressionsbehörden und Nazis aktiv zu.

In Berlin ist eine solche Entwicklung aktuell bei Marcel und seinem Umfeld zu beobachten. Marcel hat gegenüber FLINTA*-Personen aus linken Strukturen immer wieder psychische Gewalt angewendet, was sich u.a. auch in Stalking äußerte. Da sich dieses Verhalten seit mehreren Jahren immer wiederholt, gab es Ende Juli 2022 ein Outing gegen Marcel, um dem zukünftig Einhalt zu gebieten.

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Keine Rauswürfe in der HA48. Wir halten zusammen.

„Wenn wir mit unserem Plan durchkommen, können die scheiß FLINTA*s ihre Sachen packen!“

(30.06.22, Habersaathtraße 48, 5. Etage, Alt-Mieter zu einem sexuell übergriffigem neuen Bewohner im FLINTA*-Haus)

Am 21.08.22 sollten 6 Bewohner*innen aus der Habersaathstraße geschmissen werden. Die Initiative Leerstand-Hab-Ich-Saath und die IG Habersaath haben dies entschieden, weil diese externen Gruppen „keinen Bock auf Selbstverwaltung haben“. (Zitat)

Seit Januar gab es wiederholte Versuche einen größeren Personenkreis aus dem antiautoritären Spektrum rauszukannten, da sich diese nicht als soziales Argument instrumentalisieren ließen.

Dazu wurde sich folgender Muster bedient:

  • Leute als nicht tragbar definieren oder als eine grundlegende Gefährdung des Projektes bezeichnen
  • Bezeichnung von Menschen als rechtsradikal/ politisch inkorrekt
  • Darstellung einiger Bewohner*innen als unangemessen gewalttätig oder als Menschen vor denen man unbegründet Angst haben müsse
  • Desinformation
  • Diffamierung
  • gezielte üble Nachrede im Freundeskreis der betreffenden Personen
  • Einschüchterungsversuche
  • fingierte Geschichten um die Menschen im Haus nach innen und außen schlecht dastehen zu lassen
  • Isolation
  • Kooperation mit der Polizei
  • Physische Gewalt
  • Gaslighting
  • drapieren von „Beweisen“/ Schaffen von „Beweisen“ um Straftaten anzuhängen
  • Cybermobbing
  • Versenden von Hetzmails
  • Stalking

Zum genannten Datum wurde unseres Kenntnisstandes nach ursprünglich die Gruppierung um Marcel Z. // Alte_Zecke (twitter) angefordert. Von diesem wurde sich jedoch notgedrungen und übereilt distanziert, weil es einen Outcall gegen ihn und seine Täterschützer wegen sexistischen Übergriffigkeiten und Stalking gibt.

esreichtouting.noblogs.org

de.indymedia.org/node/215436

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Statement zur aktuellen Situation

Derzeit kursieren viele Gerüchte über unterschiedliche neue Bewohner*innen der Habersaathstraße.

Wir sehen, derzeit das sich eine externe Gruppe versucht als uns auszugeben und auch zum Teil unsere Designs stiehlt.

Wir – das sind ne ganze Menge neue Bewohner*innen der Habersaathstraße 44,46 und 48.

Wir sind Flinta*s, Queer, Cis-Dudes, politisch, weniger politisiert, schwer traumatisiert und zum Teil auch suizidgefährdet. Uns alle hat es in die Habersaathstraße verschlagen. Einige sind schon seit 2 Jahren dabei, andere erst dieses Jahr hinzu gekommen.

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Widerspruch Abmahnung durch Leerstand-Hab-Ich-Saath/ „Rausschmiss“

Gestern erhielten einige Bewohner*innen der Habersaathstraße eine „Abmahnung“ und der nunmehr siebte*n Bewohner*in wurde mit Rausschmiss gedroht.

Zuerst widersprechen wir der Abmahnung und den dari aufgezählten Punkten. Die Initiative Leerstand-Hab-Ich-Saath -ungeachtet ihrer politischen Leistung- hat nicht das Recht für uns zu sprechen, Unwahrheiten zu verbreiten oder Menschen rauszuschmeißen. In 6 Monaten gab es keine Gespräche mit uns, höchstens über uns.

Wir, das sind Bewohner*innen der 44, 46 und 48, behalten die Bewohner*in und werden die Person genauso beschützen wie die anderen zuvor.

Weiterhin erklären wir keinen „Anführer“ zu haben, in keinem unserer unterschiedlichen Zusammenhänge, und nicht stumpf mit Ausschlüssen zu agieren. Schon vor Monaten haben wir unsere Vorwürfe an die Initiative herangetragen und bisher erfolgte keine Aufarbeitung. Ein Statement zur Angelegenheit folgt.